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Gemeine Rosskastanie
Aesculus hippocastanum

Gattung: Hippophae
Familie: Hippocastanaceae - Rosskastaniengewächse


Kastanienblüte


Unser Weg führt uns zu einer Kastanienallee. Schon von weitem sehen wir die weiß-gelb-roten Blüten leuchten, die jetzt Anfang Juni, die schon belaubten Bäume schmücken. Unzählige Bienen, Hummeln und andere Insekten laben sich gütlich am Nektar der kerzenartigen Blütenständer. Herrlich sind sie von der Nähe aus anzusehen, die 20 bis 30 cm hohen, aufrechten Rispen der Blüte.


Abgefallene Kastanien

Die Rosskastanie, die eigentlich im Balkan zuhause ist, wurde Ende des 16.Jahrhunderts nach Wien und Paris gebracht, von wo aus sie sich dann über ganz Mitteleuropa verbreitete. Der Baum, der gerne an Straßen und in Gärten angepflanzt wurde, kann bis zu 30 Meter hoch werden. Beliebt sind die braunroten Früchte der Kastanie, die in einer stacheligen Hülle stecken. Dieses begehrte Wildfutter wird auch von Kindern gern gesammelt und zu den verschiedensten Bastelarbeiten verwendet. Das grobfaserige Holz des Baumes findet dafür um so weniger Verwendung. Die schnellwüchsige Rosskastanie wird selten älter als 120 Jahre.

    


...nach dem Laubabfall

Rinde


Eine Abart der Kastanie ist die im südlichen Europa beheimatete Esskastanie, Edelkastanie oder Marone (C.sativa). Dieser beliebte Nutz- und Zierbaum kann sehr alt werden. Die Edelkastanie hat nicht nur essbare Früchte, sondern auch ein wertvolles und vielseitig verwendbares Holz.


Herbstliches Kastanienlaub

Blühende Kastanie neben einem Rapsfeld


Text und Fotos © 2003 Walter J.Pilsak

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