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Ahorn

Gattung: Acer
Familie: Aceraceae - Ahorngewächse



Ahorn nach dem Laubabfall


SPITZAHORN: acer platanoides,

wird ca. 30 m hoch, Rinde glatt, graurötlich, Blatt fünflappig (Lappen und deren Zähne lang ausgezogen), Blattstiel mit Milchsaft. Laub im Herbst leuchtend gelbe Färbung, Standort meist in Mischwäldern, anpassungsfähig

BERGAHORN: acer pseudoplatanus,

bis zu 25 m hoch, breite Krone, Rinde glatt und matt graugelb, Blatt fünflappig (ungleich gekerbt) Standort tiefgründige, gute Böden


Bergahorn im Allgäu


Wenn im Spätherbst die Felder abgeerntet sind und die meisten Laubbäume ihre Blätter schon verloren haben, leuchten oft nur noch die herbstlich verfärbten Blätter des Ahorns von rot bis goldgelb. Aber schon einige Tage später, nach einem Herbststurm ist auch diese letzte noch verbliebene Farbenpracht dahin. Ein dicker Blätterteppich bedeckt jetzt den Boden, in dem jeder Schritt von einem lauten Rascheln begleitet wird.  


Bergahorn

Spitzahorn


Der Ahorn ist derjenige Baum, der sein buntes Herbstlaub als letzter abwirft. Von den verschiedenen Ahornarten kommt bei uns der Spitzahorn am häufigsten vor. Diesen Baum mit seinen langgestielten, gelappten Blättern, treffen wir eigentlich überall an. Vor allem als Alleebaum wurde er früher oft angepflanzt. Schon vor dem Laubausbruch können wir seine grüngelblichen Blütenstände bewundern. Der Spitzahorn wird selten älter als 150 Jahre. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zum ähnlichen Bergahorn ist der Milchsaft, der aus der Bruchstelle eines an der Haftstelle abgebrochenen Blattes heraustritt. Der Bergahorn, der vorwiegend im Alpengebiet vorkommt, wird bis zu 25 Meter hoch und kann ein Alter von 400 bis 500 Jahren erreichen. Seine Blüten erscheinen im Gegensatz zur vorhergenannten Art, erst nach dem Laubausbruch.

Außer diesen beiden kommt noch eine dritte Art, der Feldahorn vor, der allerdings meist nur strauchartig bis zu 10 Metern hoch wird. Seine Blätter sind kleiner als die des Spitzahorns.

Text und Fotos © 2003 Walter J.Pilsak

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