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Baumschwämme
und Pilze
Vor allem bestimmte
Pilze sind es, die als Schmarotzer an Bäumen unserer Wälder leben.
Der Forstmann oder Gartenbesitzer sieht diese zwar nicht gern, doch muß
er auch zugeben, daß diese Pilze oft einen märchenhaften Anblick
bieten! Einige dieser Parasiten leben zuerst saprophytisch; das heißt,
sie beziehen ihre nahrung aus totem Material, wie Baumstümpfe, tote Blätter
oder anderes Substrat. Sie können aber auch an Aststümmeln oder im
verwelkten Laub gedeihen. Erst bei günstiger Gelegenheit werden sie zu
echten Schmarotzern und dringen in das lebende Gewebe von Bäumen ein.
Dies ist der Fall, wenn ein Baum verwundet oder geschwächt ist, wie etwa
durch Blitzschlag, Frost, Sturm, nagende Tiere oder durch Menschenhand. |

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Viele Pilze sind dabei auf einen ganz bestimmten Wirt fixiert.
Je stärker der Pilz spezialisiert ist, desto mehr ist sein Vorkommen auf
einen bestimmten Waldtyp oder eine einzige Holzart spezialisiert. An Birken
finden wir etwa den Birkenporling (PIPTOPORUS BETULINUS) oder sogar den selten
gewordenen Echten Zunderschwamm (FOMENTARIUS).
Im Buchenwald kann man
den Winterporling (POLYPORUS BRUMALIS) oder die Striegelige Tramete 8trametes
hirsute9 finden. Die Fencheltramete (OSMOPORUS ODORATUS) und die Tannentramete
schmarotzen, wie schon der Name sagt, an Tannenholz. Einer der gefährlichsten
Holzzerstörer ist der Hallimasch (ARMILLARIELLA MELLEA) Foto rechts oben. Dieser Häufig vorkommende Pilz wird in einigen Gegenden
Deutschlands nach vorheriger Behandlung auch als Speisepilz verwendet. |